War on Drugs, also "Krieg gegen Drogen" sind eine Reihe von Maßnahmen von der US-Regierung, um Handel, Verkauf und Konsum von illegalen Drogen zu verbieten.
Erstmals geprägt wurde dieser Begriff vom früheren US-Präsidenten Richard Nixon.Der hat in einer Ansprache den Drogen den Kampf angesagt und sie zum Staatsfeind-Nummer 1 erklärt.
Ansätze
- Aufstellen und Einsatz spezialisierter Teile der Polizei
- Informationskampagnen, um die Öffentlichkeit über die angenommenen oder realen Gefahren des Konsums illegaler Drogen in Kenntnis zu setzen
- wirtschaftlicher Druck auf Regierungen der Länder, in denen illegale Drogen produziert werden, mit Hinwirken auf Bekämpfung des Anbaus oder der Verarbeitung
- Bekämpfung der Geldwäsche
Da gibt es zum Beispiel das DEA (Drug Enforcement Administration oder auf deutsch Drogenvollzugsbehörde), die dafür zuständig ist illegale Drogen zu bekämpfen.
Allerdings schränken die War on Drugs Maßnahmen, sanftere Mittel, wie Therapien und so ein.
Nebeneffekte
Durch die Maßnahmen hat die USA die mit Abstand, weltweit höchste Inhaftierungsrate.
Schwarze Jugendliche haben eine 10 mal höhere Chance verhaftet zu werden.( mehr dazu gibt es unten)
Weil die Drogen nun auf engeren Raum gelagert werden müssen, steigt die Dosis, die Drogen werden also härter.
Die Preise für Heroin und Kokain in Großbritannien haben sich trotz Beschlagnahmungen in den letzten zehn Jahren halbiert.
Die Drogen-bekämpfung kostet viel Geld für fast nichts, weil die Drogenpolitik, eher die Kartelle verbessert und größer gemacht haben. Wenn sie den "Krieg" einstellen würden, dann könnten sie rund 41300000000 Us Dollar einsparen.
Warum der "Krieg" gescheitert ist
Zuallererst, der Krieg war in erster Linie gar nicht da, um Drogen einzuschränken, Nixon (ihr wisst doch noch wer das war, oder?) hatte die Drogenpolitik genutzt um seine politischen Feinde auszuradieren. Er hatte seine US-Wahl nur sehr knapp gewonnen und wollte wieder kandieren, also hat er durch den "War on Drugs" die Hippies und die Schwarzen unter Druck gesetzt (beide Parteien waren gegen ihn und hätten ihn nie gewählt ). Seine nächste Wahl gewann er mit einen Erdrutchsieg.
Sein früherer Berater (dessen Namen ich aber vergessen habe) hat zum Beispiel das gesagt:"Wir wussten, dass wir es nicht für illegal erklären konnten, entweder gegen den Krieg oder schwarz zu sein, aber indem wir die Öffentlichkeit dazu brachten, die Hippies mit Marihuana und die Schwarzen mit Heroin zu identifizieren und dann beide Gruppen stark kriminalisierten, konnten wir diese Gemeinschaften behindern. Wir konnten ihre Führer verhaften, ihre Häuser durchsuchen, ihre Versammlungen auflösen und sie Nacht für Nacht in den Nachrichten verunglimpfen. Haben wir gewusst, dass wir über die Drogen lügen? Natürlich wussten wir das."
Da die US-Bundesregierung den größten Teil der Mittel für Strafverfolgung und Bestrafung ausgab, scheiterte sie darin, durch Einrichtungen zur medikamentösen Therapie oder echte Anstrengungen zur Eindämmung des Drogenkonsums positive Effekte zu erzielen.
Die weltweiten Anstrengungen haben fast nichts gebracht, darin sind sich alle einig.
International haben die Versuche der USA, den Import oder Konsum von Drogen zu verhindern, die Existenzgrundlage vieler Landwirte massiv beeinträchtigt. In Südamerika beispielsweise wurde das Kokablatt traditionell für spirituelle und medizinische Zwecke sowie zur Ernährung genutzt. Dennoch setzte das US-Militär die Koka-Ausrottungspolitik durch, ohne dass man den Bauern alternative Feldfrüchte anbot. Dies entzog den Landwirten Nahrung, Einkommen und Gelegenheiten.
Auch die CIA ist wegen angeblicher Beteiligung am Drogenhandel unter Beschuss geraten. So vermutet man, dass die Behörde von den frühen 60er Jahren bis ins 21. Jahrhundert hinein für den Drogenhandel verantwortlich war. Dies umfasst unter anderem Vorwürfe, im Goldenen Dreieck Heroin gehandelt zu haben und auch in Mexiko, Honduras, Nicaragua, Panama und Venezuela Drogengeschäfte zu betreiben.
